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Symptome die kommen und gehen. Schub?

Autor Nachricht
Verfasst am: 01. 03. 2017 [18:02]
Dates
Themenersteller
Dabei seit: 07.02.2017
Beiträge: 8
Hallo zusammen,
ich habe manchmal Symptome wie Kribbeln, Vibrationen oder brennendes Gefühl in den Beinen. Es ist nicht kontinuierlich da, sondern kommt und geht. Ist das ein Schub? Ich dachte bei einem Schub müssen die Symptome kontinuierlich da sein.... Ich nehme Tecfidera.

Vielen Dank und Liebe Grüße
Verfasst am: 01. 03. 2017 [19:24]
Birgit66
Dabei seit: 05.02.2017
Beiträge: 108
Hallo Dates,

das kenne ich auch. Habe meine Diagnose erst seit Sommer 2016, nehme seit Oktober auch Tecfidera. Anfangs hatte ich auch immer die Sorge, dass es ein Schub sein könnte.

Mir wurde gesagt - so wie Du es auch geschrieben hast - dass das Symptom(e) konstant über 24 Stunden da sein müssen, dann kann es unter Schub eingeordnet werden.

Bei mir treten verschiedene Symptome immer mal wieder auf, je nach Streß, Wetter, Müdigkeit etc. Nach einem Schub und Cortisontherapie waren die Symptome bei mir auch noch über Monate mal mehr oder weniger spürbar - laut meinem Arzt alles völlig normal.

Jetzt hatte ich gerade einen Schub, der mit Cortison behandelt wurde. Da begannen die Symptome (brennen, kribbeln, Sehstörung, leichte Gleichgewichtsstörungen). Irgendwie hat es sich anders angefühlt als sonst, habe das Ganze "beobachtet", ob es am Streß liegt und abends in Ruhe wieder besser wird, ist es nachts auch da wenn ein geschlafen hatbe und nur kurz wach werde...

Nachdem der ganze Zauber aber letztlich konstant geblieben ist und auch wieder ein Auge betroffen war, bin ich letztlich zum Neurologen und der hat mir dann das bestätigt, was ich im Inneren bereits gewußt habe. Na ja, 5 Tage ambulant Kortison Infusion, gibt Schöneres aber solange es ambulant geht, kann ich gut damit leben.

Na wie vor spüre ich die Symptome, aber das innere Gefühl sagt, dass die 5 Infusionen ausreichend waren, falls ich mich irre, werde ich es in 1-2 Wochen spätestens wissen.

Kurz gesagt, wenn Du Dir unsicher bist, würde ich zum Arzt gehen und es abklären lassen. Ansonsten"entspannt beobachten" und entweder beruhigt es sich oder es braucht doch einen Arzt.

Ich habe mit meiner "Tante MS" die innere Verhandlung geführt, dass sie 5 Dröhnungen bekommt und das reichen muß und jetzt soll sie nicht weiter nerven, gäbe ja noch andere nettere Dinge als sich mit ihr zu beschäftigen.
Aktuell sitzt sie jetzt brummelnd und beleidigt in der Ecke, steht mir aber nicht mehr im Weg rum und versperrt mir nicht die Sicht.

In diesem Sinne werde ich mich jetzt auf´s Sofa zum Entspannen begeben, wünsche Dir einen möglichst entspannten und symptomarmen Abend.

Sonnige Grüße

Birgit
Verfasst am: 02. 03. 2017 [08:06]
Glückskind66
Dabei seit: 28.07.2014
Beiträge: 3840
Hallo Dates,

ich nehme seit Sept. 2014 Tecfidera. Und diese Spukerei im Körper fing bei mir auch mit der Einnahme an. Das macht einen am Anfang ziemlich nervös. Ist aber kein Schub, da es nicht länger als 24 Stunden gleichbleibend ist.

Eigentlich melden sich nur vergessene Symptome wieder. Und bei Entspannung geht auch alles wieder zurück.

Sollte das bei dir anders sein, frag Deinen Arzt. Aber der steckt nicht in Deinem Körper und bietet Dir im Zweifelsfall nur Cortison an. Das hilft im Rahmen eines Schubes vielleicht. Gegen die vom Tecfidera ausgelösten Dinge ja nicht.

Wie Birgit (Alex51) schreibt, versuche es gelassen zu sehen. Dein Körper und du, Ihr werdet Euch daran gewöhnen.

Alles Gute

Marga
Verfasst am: 02. 03. 2017 [12:03]
Dates
Themenersteller
Dabei seit: 07.02.2017
Beiträge: 8
Hallo Alex51, Hallo Glueckskind,

vielen Dank für für eure Antworten.
Es hilft einem sehr dass man sich hier austauschen kann. Ich war vor paar Tagen beim Neuro, sie meinte auch da es nicht konstant ist soll ich mit keine Gedanken machen, wahrscheinlich ist es der Stress den ich mit habe. Es hat mich nur unsicher gemacht weil ich auf einer Seite gelesen habe dass Symptome die sekundenweise kommen aber länger als 24h halten als Schub eingeordnet werden...

Ich nehme Tecfidera jetzt seit ca. 11 Monaten.
@ Glückskind.. Hast du die Symptome von Tecfidera nur am Anfang gehabt oder ist es immer noch bei dir so?


Vielen lieben Dank für nochmal für Eure Antworten.

Achso, vielleicht kann ich euch noch was fragen, ich bin letzte Woche auf das Thema '' Earthing '' gestoßen, man läuft Barfuß auf Sand oder Gras, die Erde verbindet sich mit dem Körper und es soll Entzündungen im Körper vermindern. Ich habs mal ausprobiert, hatte eine Erkältung , seit tecfidera braucht es ewig bis ich wieder gesund werde, nachdem ich barfuß im Gras und Sand lief, ist die Erkältung weg und die Symptome sind auch etwas weniger icon_smile.gif..... Vielleicht habt ihr mal was davon gehabt, in Internet und auf Youtube findet man sehr viel dazu.

Liebe Grüße icon_smile.gif
Verfasst am: 02. 03. 2017 [15:40]
Glückskind66
Dabei seit: 28.07.2014
Beiträge: 3840
Hallo Dates,

leider hat sich an den Symptomen, die ich aufs Tecfidera schiebe, nicht wirklich was geändert.

Unter Streß und bei Müdigkeit sind sie verstärkt. Aber ich denke halt nicht mehr drüber nach, ob es ein Schub sein könnte.

Was nun wirklich ein Schub ist, läßt sich wahrscheinlich gar nicht so genau beschreiben. Da für mich Corti nur bei Sachen wie "ich kann mich nicht mehr bewegen" oder ähnlichem überhaupt in Frage kommt, ist es letztlich auch egal. Mißempfindungen und Sensibilitätsstörungen - bisher hatte ich nichts anderes - müssen von allein weggehen. Für mich ist Corti Teufelszeug und die anderen Probleme hinterher sind schlimmer, als wenn zum Beispiel ein Bein heiß und kalt verwechselt.

Wenn mich jetzt unter Tecfidera eine Erkältung erwischt, habe ich auch immer sehr lange was davon. Allerdings lasse ich mich neuerdings öfter auch deswegen krank schreiben. Die dann notwendige Ruhe kriege ich bei meinem Vollzeitjob nicht hin.

Den Begriff Earthing hatte ich noch nicht gehört. Aber ich laufe zu Hause nur noch barfuß. Und ein paar Tage im Ostseesand haben vor einigen Jahren meine plötzlich aufgetretene Fußhebeschwäche kuriert.

Viele Grüße
Marga
Verfasst am: 02. 03. 2017 [16:16]
Dates
Themenersteller
Dabei seit: 07.02.2017
Beiträge: 8
Hallo Glueckskind,

ja du hast recht, eigentlich ist es egal da ich mir auch kein Cortison für Missempfindungen geben werde, die Ärztin hat mir dagegen noch Vitamin B mitgegeben.

Das ist ja interessant dass du deine Fusshebeschwaeche am Strand auskuriert hast. Ich bin wirklich überzeugt vom Earthing, gegen Stress wirkt es auch super. Leider zählt zuhause Barfuß laufen nicht zum Earthing, dachte ich auch zuerst. Es muss wirklich auf Grass oder Sand sein, auf Asphalt soll auch nichts bringen. Also wenn du einen Garten hast, dann los geht's icon_smile.gif.... Hab aus einem englischen Erfahrungsbericht gelesen dass eine Mslerin jeden Tag in ihrem Garten barfuß läuft und davon überzeugt ist dass es ihre Ms zum stillstand gebracht hat.....Die Hoffnung stirbt zuletzt icon_smile.gif

Ganz liebe Grüße icon_smile.gif
Verfasst am: 02. 03. 2017 [16:55]
Inareg
Dabei seit: 26.09.2014
Beiträge: 78
Hallo,

kennt ihr das Stichwort: Varianzbasiertes Gangtraining?

Ich habe bei der Studie Sportorientierte Kompaktschulung teilgenommen. Sport kann ganz wesentlich zur Verbesserung beitragen. Ein Eckpunkt war das Gangtraining: Hopsen, Hüpfen, Rennen, Rückwärtslaufen, tanzen, Treppen steigen, Seitwärtslaufen, alles häufig und kreuz und quer.

Reflexe auf die Fußsohle sind sehr positiv, wohl auch förderlich für neues Nervenwachstum.

Also tanzt durch die Wohnung, geht in die Sporthalle, lauft auf dem Rasen, Straße und am Strand alles ist wichtig und gut!

Use or loose it war das Motto oder wer rastet der rostet. Ständig neue Reize sind wichtig.

LG Regina
Verfasst am: 02. 03. 2017 [19:03]
Glückskind66
Dabei seit: 28.07.2014
Beiträge: 3840
Hallo Dates,

ich habe leider (meist aber wegen der möglichen zusätzlichen Arbeit glücklicherweise) keinen Garten.

Aber ohne Schuhe kann man schon viel sauberer die Füße abrollen. Also wird das auch in der Wohnung helfen.

Ich hatte vor sieben Jahren (ein Jahr nach meiner Verdachtsdiagnose) für knapp drei Monate ein riesiges Problem mit dem rechten Fuß. Nach einer Stunde laufen konnte ich ihn beim Heben nicht mehr richtig steuern. Beängstigend!

Nach wenigen Tagen barfuß an der Ostsee war der Spuk vorbei und ist seither nicht mehr wieder gekommen. Drei Mal Holz!!!


Hallo Regina,

auch ohne Studie bin ich felsenfest davon überzeugt, daß man in Bewegung bleiben muß, sonst geht es schief.

Meiner oben geschilderten Beinproblematik war ein Bruch des Ellenbogens in Folge Glatteis vorangegangen. Der Winter dauerte Wochen und das Eis hielt sich hartnäckig. Ich hatte Angst, raus zu gehen.

Den „Rost“ wieder abzuschütteln, war nicht einfach. Aber der Erfolg war schön.

Viele Grüße
Marga
Verfasst am: 03. 03. 2017 [15:41]
Brillosaurus01
Dabei seit: 24.01.2013
Beiträge: 4929
Hallo,

auf Anraten eines Therapeuten habe ich mir eine Kiste angeschafft

(so wie eine Art "Katzenklo"icon_wink.gif

und habe diese mit Erbsen und Reis befüllt.

Da kann man auch Sand oder sonstiges rein machen und dann darauf immer

auf der Stelle laufen icon_smile.gif. Ist gut für die Füße.

Gibt auch positive Effekte.

LG, Jörg
Verfasst am: 03. 03. 2017 [16:52]
Dates
Themenersteller
Dabei seit: 07.02.2017
Beiträge: 8
Hallo Ingrid,

danke für deinen interessanten Beitrag zum Thema. Varianzbasiertes Gangtraining kannte ich noch nicht, ich werde mal schauen was ich genaues darüber findeicon_smile.gif

Hallo Glueckskind,
Gott sei Dank hast du das durch den tollen Sand wieder wegbekommen, sehr beängstigend diese Vorstellung icon_frown.gif.... Ich war auch gerade eine Stunde im Sand laufen, das hat so gut getan.

Hallo Brillosaurus,
tolle Idee das mit dem Katzenkloicon_smile.gif.
Wie fühlst du dich nach dem auf der Stelle laufen? Wenn ich z.B.auf dem Sand laufe fühle ich mich voller Energie und aktiv. Viele wäre das eine Lösung für Leute die an fatigue leiden?!

Liebe Grüße




 

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