Diskussionsforum

Derzeit sind Sie nicht eingeloggt und können keine eigenen Themen oder Kommentare veröffentlichen. Nehmen Sie jetzt teil:

Online Registrierung    Persönlicher Login

Thema mit vielen Antworten

Zinbryta (Daclizumab), Nebenwirtkungen

Autor Nachricht
Verfasst am: 28. 10. 2017 [13:06]
Kelew
Dabei seit: 13.01.2015
Beiträge: 4
Hallo Tina 68.

Mir geht es mit Zinbryta mal wieder richtig gut. Ich werde es auch weiter nehmen. Ich gehe alle 2 Wochen zur Blutentnahme.
Verfasst am: 28. 10. 2017 [20:30]
susaen
Dabei seit: 24.01.2013
Beiträge: 878
Hi Tina68,

"Tina68" schrieb:

Ich habe gerade gelesen , dass die Einschränkung zur Verwendung von Zinbryta wahrscheinlich weiter verschärft werden soll.


wahrscheinlich meist du diese Mitteilung hier:
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=72424

"Tina68" schrieb:

Ich frage mich ernsthaft wie ein Mittel durch eine Studie kommt, die Zulassung für die breite Masse bekommt und jetzt mit solch krassen Worten bewertet wird.


Sagt dir das Medikament Antegren etwas?

Das ist Natalizumab, und zwar der Name von der ersten Zulassung (2004).

Wegen den ersten PML Fällen nach der Zulassung wurde Natalizumab wieder vom Markt genommen und dann nach etwas mehr als ein Jahr wieder zugelassen und zwar unter dem Namen Tysabri (2006). Auch mit weiteren Einschränkungen, da am Anfang zusätzlich noch Avonex gegeben werden durfte.

Die Zulassungen waren dann aber schon mit einschränkungen verbunden, auch wenn sich viele Ärzte am Anfang nicht daran gehalten haben. Als dann die nächsten PML Fälle nach der Wiederzulassung bekannt geworden sind, war der Aufschrei bei den MSler teilweise sehr groß.

Man darf halt nie das Risiko vergessen, wenn man ein Medikament nimmt, auch wenn es bequem ist.

In der Zulassungsstudie sind nicht so viele Patienten wie später in der Anwendung. Viele Nebenwirkungen treten erst dann vermehrt auf und werden statistisch relevant.

Von daher werden die meisten Nebenwirkung erst in die ersten 10 Jahren nach der Zulassung wirklich erfasst.

"Tina68" schrieb:

Ich bin gespannt ob die Zulassung geändert wird und was mein Neurologe dazu sagt.


Es wird ein Reservemedikament werden mit strengeren Indikation als Tysabri. Ob die Ärzte es dann noch weiter verschreiben können, wenn man nicht ins Schema passt, steht auf einem anderen Blatt.

Es gibt auch die Möglichkeit eine weitere Studie auszurufen, dass muss aber der Hersteller entscheiden und auch die Kosten tragen.

Zudem kann es auch vom Markt genommen werden, denn die Anwenderzahlen werden mit ziemlicher Sicherheit sinken.

"Tina68" schrieb:

Wie ist eure Meinung dazu?


So lange die Risikoaufklärung stimmt und jedem Anwender das so erklärt wird, dass er es versteht, kann jeder mit seinem Körper machen was er will.

Es darf sich aber keiner über die Konsequenzen beschweren.

Es kommen aktuelle alle paar Jahre neue Wirkstoffe auf den Markt, die alles ein erhebliches Risiko haben.

Und diese Risiken gehen halt etliche ein, ohne sich dessen Bewust zu sein, es werden die Erfolge und positive Eingenschaften viel größer und häufier angeprisen und die Nebenwirkungen werden verschwiegen.

Leider werden auch die Ärzte mit diesen Vorzügen überschüttet, und denen fehlt die Zeit sich mit den Risiken genauer zu beschäftigen die nicht in den "Werbebroschüren" abgedruckt sind.

Grüße
susaen
Verfasst am: 28. 10. 2017 [21:31]
Tina68
Dabei seit: 21.10.2013
Beiträge: 69
Hi susaen,

echt toll was du alles weißt.

Ja, genau den Artikel meine ich.
Die Schlagwörter: immunvermittelt, unvorhersehbar und potenziell tödlich, haben mich umgehauen und das obwohl mich mein Neurologe über die Risiken aufgeklärt hat.

Ich glaube die Anwender Zahlen sind schon mit der ersten Einschränkung gesunken.

Aber ich hatte sowieso von Anfang an den Eindruck, das
sich sowieso nicht so viele für das Mittel interessiert haben.

Ich für mich hoffe natürlich das zinbryta auf dem Markt bleibt.

Liebe Grüße



Verfasst am: 28. 10. 2017 [22:32]
susaen
Dabei seit: 24.01.2013
Beiträge: 878
Hi Tina68,

wenn man die Zulassungsstudien mal kritisch liest, ist die wahrscheinlichkeit dass die Leberwerte zum Abbruch führen bei 5%, also 1:20. Und bei 1,7% waren es sogar Schwerwiegende Leberprobleme...

In den Studie haben weniger als 1400 Probanten den Wirkstoff bekommen und wurden zwischen 52 und 96 bis 144 Wochen beobachtet.

Die Probanten teilen sich dabei nochmal in 3 Gruppen auf, so dass man erst in der einen Studie und im Anschluss in der anderen Studie drin war, es kann also sein, das weniger als 1000 MSler in der Studie beobachtet worden sind. Und das sind nur die Zahlen zu Beginn der Studie, wieviele am Ende noch dabei waren, steht auf einem ganz anderen Blatt.

Und da kam es auch zum Todesfall mit Akutem Leberversagen.

In der Deutschen UAW Liste ist nun noch ein tödlicher Herzinfakt vermerkt, aber mehr steht dazu leider nicht drin.

Nun muss man mal abwarten, was passiert. Denn in diesem Jahr gab es noch zwei weitere Optionen, die zwar auch nicht ohne sind, aber das sind die neuen alle nicht.

Ich hoffe du lässt dir jedes Blutbild mitgeben, dass du das für deine Dokumentation hast.

Grüße
susaen
Verfasst am: 03. 11. 2017 [16:14]
Marc_
Dabei seit: 02.11.2017
Beiträge: 3
"Tina68" schrieb:

Ich frage mich ernsthaft wie ein Mittel durch eine Studie kommt, die Zulassung für die breite Masse bekommt und jetzt mit solch krassen Worten bewertet wird.

Zinbryta wurde u.a. auch deshalb zugelassen, weil das Vorgängermedikment Zenapax bereits seit den 90er Jahren zugelassen war und zu keinem Zeitpunkt mit Leberkomplikationen in Verbindung gebracht wurde. Weder während den Zulassungsstudien noch beim zugelassenen Medikament.

https://www.accessdata.fda.gov/drugsatfda_docs/label/2005/103749s5059lbl.pdf

Der einzelne Todesfall unter Zinbryta während der Beobachtungsstudie konnte daher nicht auf eine systemische Nebenwirkung zurückgeführt werden was zunächst auch nicht weiter verwunderlich war da Daclizumab überhaupt nicht über die Leber verstoffwechselt wird.

Nach dem 2ten Hepatitis bedingten Todesfall entstand hingegen ein offensichtliches Signal weshalb man in der EMA auch reagieren musste - wobei nach wie vor nicht mit Sicherheit davon ausgegangen werden kann, dass eine direkte Kausalität zwischen Zinbryta und einer möglichen Hepatitis besteht, sondern dass diese möglicherweise auch als Folge einer Korrelation mit einer Komedikation bedingt sein konnte.

Da in beiden Todesfällen die Patienten gleichzeitig das Antispastikum Tinzadinin einnahmen - ein Medikament das stark über die Leber verstoffwechselt wird und für welches erhöhte Leberwerte als NW durchaus üblich sind - liegt die Vermutung nahe, dass es einen Zusammenhang gibt.

Schade ist, dass durch die neuen Einschränkungen der Hersteller vermutlich nicht die nun notwendigen Sicherheitsstudien durchführen wird so dass hier keine baldige Klärung kommen wird. Es wäre auch bedauerlich, wenn Zinbryta komplett vom Markt genommen werden würde, da es von der (nicht immunsuppressiven) Wirkung her sich sehr gut als Nachfolgemedikation für hochaktive Tysabri Patienten mit erhöhem PML Risoko eignet.

P.S. Ich habe selten eine Datenbank mit einer schlechteren Datenqualität als die UAW-Datenbank der BFarm gesehen. Einerseits wird Zinbryta mit einem Leistenbruch (als unerwartete NW) in Verbindung gebracht. Andererseits steht der Todesfall vom Mai überhaupt nicht in der UAW... Ich hoffe, niemand bildet sich eine abschliessene Meinung zu einem Medikament aufgrund deser Liste.

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 03.11.2017 um 16:14.]
Verfasst am: 10. 11. 2017 [23:33]
susaen
Dabei seit: 24.01.2013
Beiträge: 878
Hi Marc_,

"Marc_" schrieb:

Der einzelne Todesfall unter Zinbryta während der Beobachtungsstudie konnte daher nicht auf eine systemische Nebenwirkung zurückgeführt werden was zunächst auch nicht weiter verwunderlich war da Daclizumab überhaupt nicht über die Leber verstoffwechselt wird.

Nach dem 2ten Hepatitis bedingten Todesfall entstand hingegen ein offensichtliches Signal weshalb man in der EMA auch reagieren musste - wobei nach wie vor nicht mit Sicherheit davon ausgegangen werden kann, dass eine direkte Kausalität zwischen Zinbryta und einer möglichen Hepatitis besteht, sondern dass diese möglicherweise auch als Folge einer Korrelation mit einer Komedikation bedingt sein konnte.

Da in beiden Todesfällen die Patienten gleichzeitig das Antispastikum Tinzadinin einnahmen - ein Medikament das stark über die Leber verstoffwechselt wird und für welches erhöhte Leberwerte als NW durchaus üblich sind - liegt die Vermutung nahe, dass es einen Zusammenhang gibt.


es werden sehr viele Medikamente über die Leber verstoffwechselt, auch frei verkäufliche.

Vielleicht kommt noch ein weiterer Warnhinweis dazu, dass etliche Medikamente nicht gleichzeitig eingenommen werden dürfen.

"Marc_" schrieb:

P.S. Ich habe selten eine Datenbank mit einer schlechteren Datenqualität als die UAW-Datenbank der BFarm gesehen. Einerseits wird Zinbryta mit einem Leistenbruch (als unerwartete NW) in Verbindung gebracht. Andererseits steht der Todesfall vom Mai überhaupt nicht in der UAW... Ich hoffe, niemand bildet sich eine abschliessene Meinung zu einem Medikament aufgrund deser Liste.


Die ist nur so gut, wie die Daten die eingegeben werden...

Grüße
susaen
Verfasst am: 12. 11. 2017 [12:21]
Marc_
Dabei seit: 02.11.2017
Beiträge: 3
"susaen" schrieb:

es werden sehr viele Medikamente über die Leber verstoffwechselt, auch frei verkäufliche.

Was m.E. eigentlich im Warnhinweis der EMA hätte stehen sollen. Nämlich dass sämtliche Komedikationen der Patienten zunächst auf ihre Wirkung auf die Leber geprüft werden sollte und ggf. solche zu ersetzten, bei denen ein Verdacht auf eine Wechselwirkung bestehen könnte. Regelmässige Leberwertkontrollen sind zwar wohl notwendig, aber nicht hinreichend..

"susaen" schrieb:

Vielleicht kommt noch ein weiterer Warnhinweis dazu, dass etliche Medikamente nicht gleichzeitig eingenommen werden dürfen.

Ich weiß nicht, ob ein solcher Hinweis noch kommen wird. Dazu wären eigentlich noch Sicherheitsstudien notwendig. Nach den EMA Einschränkungen wird es jedoch vermutlich sehr schwer werden noch eine ausreichend grosse Patientengruppe zu finden um solche durchzuführen. Das Mittel war nur kurz auf dem Markt und wird zukünftig wohl nur wenig Zulauf finden.

Dazu ist die Kongurenz in dieser Kategorie von Therapien mit Mavenclad und Ocrevus mittlerweile zu stark geworden. Ich kann mir kaum vorstellen, dass Neurologen diese monatlichen Kontrollauflagen freiwillig mitmachen, wenn sie genausogut Therapien empfehlen können, bei denen höchstens halbjährliche Kontrollen verlangt werden.

In dm Fall wird Zinbryta wohl noch einige Zeit auf dem Markt herumdümpeln bis es neue Informationen oder eine Entscheidung des Herstellers gibt..

Dabei wird vermutlich auch nur wenig interressant sein, dass Zinbryta im Gegensatz zu den anderen Therapien kein Immunsuppressivum ist. Denn bei Immunsuppressiva entstehen Probleme eigentlich erst nach längerer Therapiedauer und soweit müssen Neurologen bei der Behandlung ohne konkrete Auflagen idR. nicht umbedingt denken...

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 12.11.2017 um 12:22.]
Verfasst am: 12. 11. 2017 [23:09]
susaen
Dabei seit: 24.01.2013
Beiträge: 878
Hi Marc_,

"Marc_" schrieb:

Ich weiß nicht, ob ein solcher Hinweis noch kommen wird. Dazu wären eigentlich noch Sicherheitsstudien notwendig. Nach den EMA Einschränkungen wird es jedoch vermutlich sehr schwer werden noch eine ausreichend grosse Patientengruppe zu finden um solche durchzuführen. Das Mittel war nur kurz auf dem Markt und wird zukünftig wohl nur wenig Zulauf finden.


auch bei Gilenya laufen noch immer die Sicherheitsstudien.

Aus dem Grund gibt es nun wieder eine neue Warnung alle Herzpatienten:
https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2017/11/07/fingolimod-bei-vorbestehenden-kardialen-erkrankungen-kontraindiziert

Der Zulauf wird sich auf "austherapierte" MSler beschränken, die alles andere schon durch haben.
Ebenso wie auf noch weitere Reservemedikamente für die MS.

"Marc_" schrieb:

Dazu ist die Kongurenz in dieser Kategorie von Therapien mit Mavenclad und Ocrevus mittlerweile zu stark geworden. Ich kann mir kaum vorstellen, dass Neurologen diese monatlichen Kontrollauflagen freiwillig mitmachen, wenn sie genausogut Therapien empfehlen können, bei denen höchstens halbjährliche Kontrollen verlangt werden.


Cladribin ist ein sehr starkes Immunsuppressiva, und bei ca. 25 % der Anwender kommt es zu einem sehr starken Abfall von den Lymphozyten, dass die Laborkontrollen erhöht werden müssen, und zwar so lange, bis die Werte wieder in einem tollerierbaren Bereich liegen.

Das ist dann aber nicht so wie bei Tecfidera oder Aubagio, dass sich die Werte erholen, sobald man das Medikament absetzt, sondern das kann unterschiedlich lange anhalten und muss überwacht werden.

Ocrelizumab wird wahrscheinlich nicht beim niedergelassenen Neurologen zu bekommen sein, sondern nur über eine MS Ambulanz mit der Möglichkeit zu einer schnelle stationären Aufnahme.
Die Infusion mit den ganzen Preinfusionen laufen teilweise länger als bei Lemtrada, so dass hier sogar wahrscheinlich nur eine stationäre Gabe in Frage kommen wird.

Und auch bei Lemtrada gibt es die monatlichen Blutkontrollen... also so ungewöhnlich ist das bei den MS Medikamenten nicht.

Unter Cladribin und Ocrelizumab kam es schon zu PML Fällen, zwar nicht innerhalb der MS Studien, aber die Fälle gibt es.

"Marc_" schrieb:

In dm Fall wird Zinbryta wohl noch einige Zeit auf dem Markt herumdümpeln bis es neue Informationen oder eine Entscheidung des Herstellers gibt..


Wenn man sich mit Zinbryta mal richtig auseinander gesetzt hat, war die Nische von anfang an vorgesehen.
Denn die Risiken waren nicht unerheblich, vor allem, weil die meisten MSler mehr als nur ein Medikament einnehmen.

"Marc_" schrieb:

Dabei wird vermutlich auch nur wenig interressant sein, dass Zinbryta im Gegensatz zu den anderen Therapien kein Immunsuppressivum ist. Denn bei Immunsuppressiva entstehen Probleme eigentlich erst nach längerer Therapiedauer und soweit müssen Neurologen bei der Behandlung ohne konkrete Auflagen idR. nicht umbedingt denken...


Alle neuen Wirkstoffe sind Immunsuppresiva und somit erhöhen sie das Tumorrisiko um ein vielfaches.

Das etliche Neurologen das nicht so gerne zugeben und auch so veröffentlichen ist leider noch ein ganz anderes Thema.

Alle Wirkstoffe, die z.B. die Leukozyten oder die Lymphozytenzahl senken, sind Immunsuppresiva.

Und das ist bei Aubagio, Tecfidera, Gilenya, Lemtrada auch der Fall. Bei Ocrelizumab werden alle B-Lymphozyten zerstört, die einen CD-20 Marker haben.
Und Cladribin wird heute noch in der Tumortherapie eingesetzt, als Immunsuppresivum.

Leider sind alle neuen MS Therapien, auch die in den nächsten Jahren kommen werden, um einiges risikoreicher als die alten Interferone Beta oder Copaxone.

Grüße
susaen
Verfasst am: 14. 11. 2017 [13:13]
Tina68
Dabei seit: 21.10.2013
Beiträge: 69
Ich habe gerade gelesen, dass jetzt die Indikation für Zinbryta von der EMA konkretisiert wurde.

Bei den bisherigen Einschränkung wurde immer nur davon gesprochen, dass die Anwendung bei anderen Autoimmunkrankheiten nicht empfohlen wird.

Nun steht in der neuen Beurteilung, dass die Anwendung durch eine andere Autoimmunkrankheit kontraindiziert ist.

Dadurch das ich unter Hashimoto leide, würde ich jetzt eigentlich nicht mehr als Patientin in Frage kommen.

Was nun? Wem von euch geht es ähnlich wie mir?

Eine andere Therapieoption gibt es zur Zeit nicht für mich.



[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 14.11.2017 um 13:14.]
Verfasst am: 17. 11. 2017 [17:17]
Marc_
Dabei seit: 02.11.2017
Beiträge: 3
"Tina68" schrieb:

Nun steht in der neuen Beurteilung, dass die Anwendung durch eine andere Autoimmunkrankheit kontraindiziert ist.
Dadurch das ich unter Hashimoto leide, würde ich jetzt eigentlich nicht mehr als Patientin in Frage kommen.

Hi Tina,

Also die Ärzte an meiner Ambulanz konnten mir keine klare Antwort auf deine Frage geben. Einerseits ist es richtig, daß diese Einschränkung nun besteht, andererseits sollte auch berücksichtigt werden, dass du bereits mit der Therapie gestartet bist und diese soweit wohl gut verträgst ohne einschlägige NW.

Bei dieser Änderung ging es dem Hersteller anscheinend weniger um eine Verringerung der Gefahr einer möglichen Hepatitis sondern eher um eine proaktivere Vermeidung der anderen bekannten NW wie sekundäre Autoimmunerkrankungen bei neuen Patienten.

Gruß,
Marc




 

Jetzt Teilnehmen    Online Registrierung


Beachten Sie bitte die Nutzungsbedingungen des Forums.