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Bescheinigung zur Reha für Arbeitgeber

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Verfasst am: 01. 06. 2017 [07:51]
Pinky89
Themenersteller
Dabei seit: 25.03.2015
Beiträge: 20
Guten morgen Ihr Lieben,

ich habe eine Reha von der DRV erhalten. Die Klinik hat mir auch schon den Termin für den Beginn und voraussichtliches Ende mitgeteilt.

Nun mein folgendes Problem und auch Frage an die, die schon eine Reha absolviert haben.

Mein Arbeitgeber soll nicht erfahren in welche Klinik ich fahre bzw. welche Erkrankung er aus der Klinik ableiten kann, da es eine reine Neurologische Klinik ist. Ich hatte auch schon Kontakt mit der DRV gehabt um eine neutrale Bescheinigung von denen zu erhalten, die ich dann dem AG vorlegen kann, da er auf eine schriftliche Mitteilung der Klinik oder DRV besteht. Die DRV kann mir so keine ausstellen. Vielleicht erst nach Antritt der Reha? Noch zu meinem Arbeitsverhältnis ich bin nur befristet angestellt und will dadurch nicht meinen Job aufs Spiel setzen.
Unter euch gibt es bestimmt den einen oder anderen, der meint ich solle mit offenen Karten spielen.

Hatte jemand von euch schon mal eine solche Situation und was habt ihr dann gemacht? Vielleicht hat jemand einen Tipp für mich bzw. kann mich vielleicht etwas beruhigen.

Liebe Grüße
Pinky
Verfasst am: 01. 06. 2017 [16:22]
Brillosaurus01
Dabei seit: 24.01.2013
Beiträge: 5221

Hallo Pinky,

kannst du nicht die brisanten Angaben unkenntlich machen.

Die gehen doch deinen Arbeitgeber nichts an.

LG, Jörg
Verfasst am: 02. 06. 2017 [07:25]
Pinky89
Themenersteller
Dabei seit: 25.03.2015
Beiträge: 20
Hallo Jörg,

daran hatte ich auch schon gedacht. Aber geht es dann nicht in Richtung Urkundenfälschung? Dann könnte man auch ein normales Schreiben aufsetzen.
Ich hatte wieder einmal gestern mit der Klinik telefoniert und der Sozialdienst sagte mir wohl das es von der Rentenkasse nach Antritt der Reha mir Unterlagen zugeschickt werden und da ein Schreiben dabei wäre was ich dem AG vorlegen kann. Nur blöd wäre es dann mit der Liegebescheinigung.
Ich kann mir echt nicht vorstellen das ich die einzigste bin die eine solche Situation hat.

Liebe Grüße
Pinky
Verfasst am: 02. 06. 2017 [22:07]
Brillosaurus01
Dabei seit: 24.01.2013
Beiträge: 5221
Hallo Pinky,

nein, das wäre keine Urkundenfälschung. Du streichst ja nur einige (unwesentliche) Angaben.

Änderst ja nichts an dem Aussagewillen. Ob dein Arbeitgeber trotzdem meckert,

glaube ich nicht.

LG, Jörg

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 02.06.2017 um 22:09.]
Verfasst am: 03. 06. 2017 [10:18]
Glückskind66
Dabei seit: 28.07.2014
Beiträge: 3986
Hallo Pinky,

Du hast da eine Frage aufgeworfen, die mich auch schon bewegt hat.

Ich halte das System der Bescheinigungen generell für fragwürdig, wenn der Arbeitgeber eigentlich nichts wissen soll. Auch wenn ich meinem AG offiziell noch nichts gesagt habe, tragen die Bescheinigungen auch für die Arztbesuche, die ich brauche wegen Verletzung der Kernzeiten zu Arztkonsultationen, den Stempel der MS-Ambulanz. Da muß niemand ein großes Rate-Genie sein...

Ich fürchte, am Ende hast Du keine Chance, da was zu verheimlichen, wenn Du zur Reha fährst. Schließlich trägt auch die Aufenthaltsbescheinigung, die Du am Ende bekommst, den Namen der Klinik. Und der AG dürfte sich weigern, die mit Schwärzungen zu akzeptieren. Daß er im Zweifelsfall nicht auf die richtige Diagnose bei der Vielzahl der neurologischen Erkrankungen tippen wird, hilft Dir leider auch nicht weiter.

Ich wünsche Dir aber trotz der Widrigkeiten erst mal eine erfolgreiche Reha

Marga




 

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