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Erfahrungen bei Kortisongaben

Autor Nachricht
Verfasst am: 16. 01. 2018 [13:48]
BirgitS
Themenersteller
Dabei seit: 27.01.2015
Beiträge: 4282
Hallo,

die Threads über dieses Thema sind alle schon etwas älter, darum starte ich hier mal was Neues.

Ich bekomme derzeit die erste ambulante Behandlung nach der Diagnosestellung vor über drei Jahren.

Beim Googeln habe ich das entdeckt:

http://chronisch-fabelhaft.de/2017/05/05/fehler-nach-der-kortisonstostherapie/

Welche Tipps und Tricks habt ihr auf Lager, oder Anmerkungen zu dem Thema?

Ich habe Lutschbonbon und Mineralwasser während der Infusion genommen.
Man soll viel trinken, auch dann den ganzen Tag über.

Kaliumreiches essen: z.B. Bananen, Joghurt, Kartoffen

Vitamin D3

Natürlich viel ausruhen.
Die Infusionen früh morgens geben lassen, weil hier auch das körpereigene ausgeschüttet wird.

Birgit
Verfasst am: 16. 01. 2018 [14:06]
Trof
Dabei seit: 02.02.2013
Beiträge: 3192
Huhu Birgit,

ich hab Kortison nur 1 x ambulant bekommen, beim zweiten Schub.

Schübe hatte ich ja seit 2014 keine mehr, aber wenn ich Medis umstellen musste, habe ich im KH immer Kortison bekommen für due Wartezeit. Damit man etwas Schutz hatte.

Und vor der Rituximab Gabe bekomme ich es auch immer, dann natürlich auch im KH direkt vor der eigentlichen Infusion.

Im KH wurde Korti auch immer früh morgens gegeben, dazu noch Magenschutz Tablette und Trombosespritze.

Ich hab es gefühlt zu Anfang besser vertragen wie jetzt.

Habe auch immer rote Flecken im Gesicht u am Hals.
Und bin auch etwas kurzatmig dann und noch schwindeliger wie eh schon.

Ich habe immer eine Tüte Gummibären o.ä. neben mir liegen. Genau wie du.
Ich hasse diesen ekeligen Metallgeschmack im Mund ;-(

LG Steffi
Verfasst am: 16. 01. 2018 [14:09]
Trof
Dabei seit: 02.02.2013
Beiträge: 3192
ach ja und ich bin zwar unter Kortison schlapp und müde kann aber Nachts fast gar nicht schlafen.

Das geht dann erst wieder besser wenn die Kortisiongabe vorbei ist.

Daher habe ich im KH auch für die wenigen Tage schonmal Schlaftabis genommen.
Sonst wäre ich schon an Tag 2 wie gerädert.

Zu Hause nehme ich aber nie Schlaftabis, das ist ein Teufelszeug, das sehr schnell abhängig macht.
Nutze ich nur im KH.

LG
Verfasst am: 16. 01. 2018 [14:21]
BirgitS
Themenersteller
Dabei seit: 27.01.2015
Beiträge: 4282
Hallo,

im KH bekam ich auch Schlaftabletten, aber da war es schließlich 5x.
Jetzt habe ich auch etwas Scheu noch mehr Tabletten zu nehmen.

Geschlafen habe ich auch schlecht, bin heute seit 4 Uhr wach.

Genau Magenschutz! Wichtig!

Mir wurde mir keine ThromboseSpritze angeboten. Die werden schon wissen, was sie tun.
Ich steh ja nach einer Stunde wieder auf und bin in Bewegung.

Birgit
Verfasst am: 16. 01. 2018 [17:10]
Brillosaurus01
Dabei seit: 24.01.2013
Beiträge: 5389
Hallo,

dass mit der Thrombose-Spritze ist glaube ich aber auch nur von Nöten, wenn du dich nicht

oder kaum bewegst (bettlägerig ?).

Ich kenne es auch nur so, dass Kortison immer nur am Vormittag verabreicht wird.

Mit der Schlaflosigkeit kenne ich auch (unter Korti).

Wenn man Schlaftabletten nur über einen kurzen Zeitraum einnimmt,

finde ich das nicht schlimm.

Ja, über einen längeren Zeitraum machen sie abhängig !!!

Also Vorsicht !!!


Steffi: Das mit den roten Flecken finde ich nicht so tragisch.

Das vergeht von alleine wieder.

Auch die Kurzatmigkeit gibt sich von alleine wieder.


Ja, den Metallgeschmack im Mund fand ich auch ekelhaft.

Das dürfte ja so ähnlich sein, als wenn ich immer an meiner Balkonbrüstung lutschen würde.

Die Idee mit den Gummi-Bärchen finde ich gut.


LG, Jörg
Verfasst am: 16. 01. 2018 [18:40]
Trof
Dabei seit: 02.02.2013
Beiträge: 3192
Also die Trombosespritzen habe ich auch damals ambulant beim Neuro bekommen, nicht nur im KH.
Ich weiß gar nicht, warum die so wichtig ist. Aber irgendeinen Sinn wird es haben.

Magenschutz ist auf jeden Fall wichtig. Den nehme ich sogar immer ein paar Tage darüber hinaus.

Bei dem Metallgeschmack habe ich immer das Gefühl auf Geldmünzen herum zu kauen, bah.

Gummibärchen helfen aber dagegen gut, besonders die sauren.

Beim letzten Mal im KH hatte ich die vergessen mitzunehmen und bin dann da nichmal schnell zur Cafeteria gegangen und habe mich eingedeckt icon_wink.gif

Mit Schlaftabis ist definitiv Vorsicht geboten, aber ich denke bis zu einer Woche ist vertretbar, wenn man danach wieder zum Normalmodus übergeht ohne Tabis.

Es gibt nichts schlimmeres für mich als mich im KH nachts nur zu wälzen.
Tagsüber ist Schlafen da ja fast unmöglich...

LG Steffi
Verfasst am: 17. 01. 2018 [14:17]
BirgitS
Themenersteller
Dabei seit: 27.01.2015
Beiträge: 4282
Hallo Jörg,

das mit dem Balkongeländer trifft es zu 100%. Bääh....

Birgit




 

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