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MS und Darm/Lebensmittelunverträglichkeit(en)

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Verfasst am: 17. 02. 2016 [11:41]
parsley
Themenersteller
Dabei seit: 21.06.2015
Beiträge: 334
Hallo,

offenbar gibt es ja einen Zusammenhang zwischen Darmflora/Lebensmittelunverträglichkeiten und neurologischen Erkrankungen – auch wenn sich die Wissenschaft da wohl (noch?) nicht einig ist. Trifft das denn auf euch zu?

Kurz nach der MS-Diagnose stellte sich heraus, dass ich Sorbit nicht vertrug. (Mittlerweile – nach einigen Jahren – vertrage ich's wieder; zumindest Sorbit in Äpfeln, Pflaumen und Aprikosen; Sorbit als Feuchthaltemittel in verarbeiteten Lebensmitteln meide ich nach wie vor – zumindest weitestgehend). Vielleicht ja kein Zufall.

Ganz spannend: "Verbindung zwischen Darm und Gehirn: Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Darmflora und dem Risiko für Multiple Sklerose? (...) Hierin spiegelt sich auch die These, dass die MS eine Erkrankung der westlichen Welt ist. In Ländern wie Indien oder anderen Teilen Asiens, in denen man sich deutlich öfter vegetarisch ernährt, sieht man kaum MS-Erkrankte. Wenn Menschen dieser Nationen allerdings in die USA kommen und sich nach westlichen Maßstäben ernähren, nimmt die Inzidenz wieder zu. Ich denke, dass dies eine aufregende Entdeckung ist, aber es ist noch immer zu früh, um eine Aussage bezüglich einer möglichen Kausalität zu treffen." ttp://deutsch.medscape.com/artikelansicht/4903513

Und grad fällt mir wieder ein, dass ich doch "Darm mit Charm" noch weiterlesen möchte. Hat's schon jemand durch? Wird der Zusammenhang zwischen Gehirn und Darm da thematisiert?

LG
parsley
Verfasst am: 17. 02. 2016 [13:01]
Waldfee
Dabei seit: 24.01.2013
Beiträge: 74
Hallo parsley,

ich bin mir auch sicher, dass es einen Zusammenhang zwischen der Darmflora und der MS gibt.

Ich hatte erst eine Borreliose, die mit Antibiotika (Infusionen und später Tabletten) über einen sehr langen Zeitraum behandelt wurde. Danach ging es mir gut, so dass ich mir weiter über meinen Darm keine Gedanken gemacht habe.

Von einem Darmaufbau hatte ich noch nichts gehört. Kein Arzt hatte mich darauf aufmerksam gemacht.( Zu der Zeit habe ich Ärzten noch vertraut.) Seit drei Jahren versuche ich nun, meinen Darm aufzubauen; leider mit mäßigem Erfolg.

Ich habe nun auch einige Lebensmittelunverträglichkeiten (Eier, Casein, Gluten). Ich bin davon überzeugt, dass das Ungleichgewicht in meinem Körper damit zusammen hängt, dass die Darmflora zerstört wurde.

Das Buch Darm mit Charme habe ich noch nicht gelesen.

LG Waldfee

Verfasst am: 19. 02. 2016 [11:41]
Glückskind66
Dabei seit: 28.07.2014
Beiträge: 3828
Hallo zusammen,

ich gehe fest davon aus, daß es zumindest bei mir einen Zusammenhang zwischen Darm und MS gibt. Auch wenn Streß als fester Bestandteil ebenfalls dazugehört.

Unter Streß neigte ich dazu, ohne Sinn und Verstand zu essen. Also Hauptsache irgendwas, meist Fastfood. Zweimal hat mir das Schübe beschert.

Nach der gesicherten MS-Diagnose vor anderthalb Jahren habe ich meine Lebensmittelunverträglichkeiten abklären lassen. Und auch die Darmflora wurde untersucht. Sie war praktisch nicht mehr vorhanden. Seither nehme ich eine tägliche Dosis Bakterien zu mir und achte besonders bei Streß darauf, keine unverträglichen Lebensmittel in mich reinzustopfen.

Bisher hat es funktioniert. Ich hatte keinen neuen Schub und das wahrscheinlich seit zwei Jahren.

Wenn ich es richtig verfolgt habe, sind auch langsam die Neurologen bereit, sich mit dieser Problematik zu beschäftigen. Noch vor sieben Jahren haben sie diese Theorie völlig abgelehnt.

Ich habe mal in das Buch "Darm mit Charme" reingelesen. Ist bestimmt in der Therorie gut, hat mich aber vom Schreibstil nicht so überzeugt. Ich leiste mir da lieber meinen Heilpraktiker.

Viele Grüße
Marga
Verfasst am: 20. 02. 2016 [12:27]
parsley
Themenersteller
Dabei seit: 21.06.2015
Beiträge: 334
Sehr interessant, was ihr schreibt.

Waldfee, sicher, dass du Gluten nicht verträgst? Oder "nur" empfindlich auf Glyphosat-Rückstände reagierst? Oder mag eine kaputte Darmflora eine Glutenempfindlichkeit zur Folge haben? (Ich fand 2013 den Zeit-Artikel "Die Legende vom bösen Gluten" sehr interessant: www.zeit.de/2013/48/gluten-unvertraeglichkeit)

Eine Kollegin verträgt/vertrug (?) auch Sorbit nicht (und offenbar nur geringe Mengen an Fruktose; laut Atemtest hätte ich keine Probleme mit Fruktose haben sollen; zuviel auf einmal mochte mein Körper aber wohl auch nicht – inzwischen kann ich wieder ganz viel Obst essen). Ihr Arzt hätte gesagt, das passiere durch zu einseitige Ernährung. Könnte in meinem Fall auch hinkommen. (Medikamente kann ich ausschließen) Früher aß ich auch oft einfach nur irgendwas. Und wenn dann vielleicht (bei mir sicher) ein Vitamin-D-Mangel hinzukommt, mag das ZNS da ja vielleicht an seine Grenzen geraten. (So mal als Überlegung.)
Verfasst am: 31. 01. 2017 [16:39]
andrea padberg
Dabei seit: 28.01.2017
Beiträge: 16
Hallo

hatte seit etwa 5 Jahren dDurchfall bis ich im Juli die dDiagnosems bekam

ließ mein Durchfall zu ende

Jetzt kann ich alles Essen bekomme ihn nur bei einem schub

L.G. Andrea

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 31.01.2017 um 16:40.]




 

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