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Tipps fürs selbstbestimmte Leben (Die eigene Wohnung/Pflegestufe)

Autor Nachricht
Verfasst am: 13. 07. 2016 [19:40]
Thommy
Themenersteller
Dabei seit: 08.05.2016
Beiträge: 16
Hallo liebe Gemeinschaft,

Ich habe hier so gute Erfahrungen gemacht, dass Ich meine Frage einfach Mal in den Raum werfe.

Sicherlich findet man die Antwort bei längerer Suche auch im Netz, aber vielleicht kann Mir jemand

ja ganz unkompliziert einen Tip geben.


Meine Grundsituation: Ich bin gehbehindert und bräuchte in der Rollstuhlgerechten Wohnung, die Mir prinzipiell

anerkannt wurde und auf deren konkretes Angebot ich noch warte, vorrangig Hilfe zum Einkaufen und

Saubermachen (Die Körperhygiene kriege ich mit ach und krach noch selber hin und freue Mich auf eine

behindertengerechte Wohnung / Längere Strecken und körperliche Anstrengung bzw. eine Sturzgefahr auch

schon bei kleineren Strecken sind mein Hauptproblem.


Meine Frage: Die Sachbearbeiterin vom Versorgungsamt sagte Mir zur Anerkennung einer Pflegestufe

bräuchte Ich aus den Bereichen: Körperpflege, Ernährung und Mobilität mind. Bedarf in zwei Bereichen

zwingend aber einen Bedarf aus dem Bereich der Körperpflege. Irgendwie habe Ich das Gefühl die Hilfe, die

Ich zur Körperpflege bräuchte reicht dafür nicht aus. Auf jeden Fall brauche Ich aber Hilfe beim Saubermachen

und Einkaufen. Welche Hilfen soll Ich dafür beantragen? - Endlich meine Frage! icon_smile.gif

Vielen Dank schonmal für die Antworten

LG Thommy



Verfasst am: 13. 07. 2016 [20:22]
Glückskind66
Dabei seit: 28.07.2014
Beiträge: 4067
Hallo Thommy,

wahrscheinlich kann ich Dir nicht wirklich helfen.

Erst mal Glückwunsch zu der hoffentlich bald zur Verfügung stehenden behindertengerechten Wohnung. Das bringt Dir ja sicher schon einige Erleichterung.

Ansonsten würde ich mich hier vor Ort an einen Pflegestützpunkt meines Bundeslandes wenden. Die gibt es auch in anderen Bundesländern. Und die beraten sehr gut und am liebsten am Telefon über die Möglichkeiten und was man beantragen kann.

Es gibt ja auch die Pflegestufe 0. Die ist vielleicht nicht nur für Demenzkranke, das weiß ich allerdings nicht. Auf alle Fälle reicht die Summe aber für Hilfe bei der Wohnungsreinigung und noch ein wenig mehr.

Alles Gute (und wenn es klappt, kannst Du ja mal berichten)
Marga
Verfasst am: 13. 07. 2016 [20:59]
Thommy
Themenersteller
Dabei seit: 08.05.2016
Beiträge: 16
Verfasst am: 13. 07. 2016 [21:12]
Thommy
Themenersteller
Dabei seit: 08.05.2016
Beiträge: 16
Verfasst am: 13. 07. 2016 [21:15]
Thommy
Themenersteller
Dabei seit: 08.05.2016
Beiträge: 16
Hi Marga,

Vielen Dank für Deine schnelle Antwort!

Das mit dem Pflegestützpunkt ist schon einmal ein super Tipp.

Ich habe manchmal das Gefühl, dass Ich ein bißchen die - entschuldigung - Arschkarte habe, weil ich irgendwie

noch nicht behindert genug wäre, Ich brauche diese Hilfen aber unbedingt! - ohne geht gar nicht!

Vielleicht haben ja noch andere einen Tipp oder Erfahrungen?

LG Thommy
Verfasst am: 14. 07. 2016 [12:41]
Waldfee
Dabei seit: 24.01.2013
Beiträge: 76
Hallo Thommy,

ich kann dir nicht helfen, bin aber total daran interessiert, ob du eine Pflegestufe/Hilfe bekommst. Mein Zustand scheint deinem zu ähneln.
Bitte teile doch mit, was du herausgefunden hast.

LG Waldfee icon_smile.gif
Verfasst am: 14. 07. 2016 [18:16]
Thommy
Themenersteller
Dabei seit: 08.05.2016
Beiträge: 16
LG an die gute Waldfee,

Soweit, wie Ich bis jetzt gekommen bin, sieht es so aus, als ob tatsächlich des Sozialamt mit sog.

"Hilfe zur Pflege" (§ 9 SGB XII "Bedarfsprinzip" - alle rechtlichen Angaben ohne Gewähr icon_smile.gif zuständig wäre.

So, wie Ich das verstanden habe, sind sie nicht an die starren Vorgaben der Pflegestufen

gebunden, beziehen sich aber auf das Gutachten des MDK

(Medizinischer Dienst der Krankenversicherung ) und bieten Einzelfallbezogene Hilfen. D.h.: Ich werde also einen

Antrag auf eine Pflegestufe stellen, die werden mir jemanden vom MDK nach Hause schicken, der Mich

begutachtet und auf das

Gutachten bezieht sich dann auch das Sozialamt, wenn Ich diese Hilfen beantrage. So zumindest mein

Verständnis. Mal gucken.

Vielleicht hat ja jemand damit Erfahrung und könnte berichten

Ansonsten werde Ich berichten, wie es gelaufen ist, kann aber noch einige Zeit in Anspruch nehmen

LG Thommy
Verfasst am: 14. 07. 2016 [20:16]
Glückskind66
Dabei seit: 28.07.2014
Beiträge: 4067
Hallo Thommy,

klingt erst mal nachvollziehbar. Nur, man braucht wieder einen längeren Atem.

Vor dem Gespräch mit dem MDK solltest Du Dich aber vielleicht von jemandem beraten lassen? Die sollen ja eigentlich auch Geld sparen und lehnen gern die ersten Anträge ab. Gibt es bei Dir denn einen Pflegestützpunkt?

Viel Erfolg

Marga
Verfasst am: 14. 07. 2016 [20:40]
Thommy
Themenersteller
Dabei seit: 08.05.2016
Beiträge: 16
Hey Marga,

Den Tip mit dem Pflegestützpunkt werde Ich auf jeden Fall wahrnehmen.

Wichtig ist es wohl auf jeden Fall gut unterrichtet zu sein, was für Fragen der Gutachter stellen wird und welche

Konsequenzen sich aus deren Beantwortung ergeben. Ich werde da noch ein bißchen im Netz stöbern.

(Kommt man anscheinend leider nicht dran vorbei)

Wenn Ich etwas, meiner Meinung nach, Hilfreiches finde, poste Ich die einschlägige Adresse hier.

LG Thommy

P.S: Mal gucken, wer den längeren Atem hat icon_smile.gif
Verfasst am: 05. 08. 2016 [12:31]
Thommy
Themenersteller
Dabei seit: 08.05.2016
Beiträge: 16
Liebe Gemeinschaft,

Ich wollte nur mal kurz sagen, dass Ich dieses Thema nicht vergessen habe. Wahrscheinlich dauert dass aber

immernoch eine ganze Weile, bis Ich Mich der Sache endlich wieder widmen kann. Gab und gibt zuzeit ganz

vorrangige Dinge (wie meine Tochter!) für Mich. Irgendwann werde Ich aber wieder dran sein.

Ansonsten schöne Grüße an Euch und soweit alles Gute!

LG

Thommy




 

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