Kleine graue Wolke

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Jetzt im Kino: „Kleine graue Wolke“

„Da gibt es eine kleine graue Wolke an deinem blauen Himmel,“ sagt Sabine Marinas Arzt, als er ihr die Diagnose Multiple Sklerose mitteilt. Für die junge Studentin war es mehr als eine Wolke, vielmehr ein furchtbares Gewitter – bis sie beschloss, einen Film über sich und ihre Krankheit zu drehen und anderen Menschen Mut zu machen.

Entstanden ist als Abschlussfilm von Sabina Marinas Medienproduktions-Studium ein Werk, das sich auf MS-Betroffene einlässt und keine Angst vor existenziellen Fragen hat. Auf ihrer Reise durch Deutschland trifft die Regisseurin Menschen, die mit MS leben: eine Sängerin, die ihre Krankheit geheim hält, weil sie fürchtet ihre Karriere zu gefährden, ein Ehepaar mit MS, das sich im Alltag gegenseitig stützt oder eine Therapeutin, der ihre Feldenkrais-Methode Mobilität ermöglicht.

In diesen Begegnungen lernt Sabine ganz unterschiedliche Lebensstrategien mit der Krankheit kennen und findet den Mut, ihr Schicksal aktiv in die Hand zu nehmen. „So kurz vor dem Ende des Studiums mit der Diagnose MS konfrontiert zu werden, war ein harter Schlag, doch er hat viele spannende Sachen in meinem Leben verändert, und das vor allem zum Guten!“, so das Resümee der Regisseurin.

„Kleine graue Wolke“ wurde 2014 mit dem Hertie-Preis für Engagement und Selbsthilfe ausgezeichnet. Mit dem Preisgeld finanziert Sabine Marina Filmvorführungen in ganz Deutschland. Sie ist derzeit außerdem für den "Deutschen Engagementpreis 2015" nominiert.

Weitere Informationen zum Film sowie einen ersten Einblick im Trailer unter http://www.wfilm.de/kleine-graue-wolke/

Die ständig ergänzte Liste mit Kinoterminen gibt es hier: www.wfilm.de/kleine-graue-wolke/kinotermine/ 

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