MS-Patienten: Der Umgang mit Angehörigen

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Multiple Sklerose verändert nicht nur das Leben des Patienten. Sie wirkt sich auch auf die Partnerschaft und den Alltag der Familie aus. Oft zeigt der Partner des MS-Patienten ähnliche Reaktionen auf die Diagnose wie der Patient selbst. Gefühle schwanken zwischen Angst, Wut, Zorn, Trauer und Niedergeschlagenheit.

Das offene Gespräch über Ängste, Probleme und Wünsche und ein verständnisvoller Umgang miteinander sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Krankheitsbewältigung und ein erfülltes Familienleben. Gemeinsame Pläne müssen angepasst und flexibler gestaltet werden. Vielleicht hat man sich gerade mit der Gründung einer Familie beschäftigt als die Diagnose MS gestellt wurde. Glücklicherweise gilt für Männer wie für Frauen: Allein die Tatsache, an MS erkrankt zu sein, bedeutet kein Hindernis für die Erfüllung des Kinderwunsches.
Auch das Wissen über MS und mögliche Therapien hilft dem MS-Patienten und seinen Angehörigen, die Erkrankung gemeinsam zu meistern.