Multiple Sklerose: Der Umgang mit Kindern

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Ein MS-Patient lernt, mit seiner Krankheit zu leben. Aber auch seine Kinder müssen lernen, die Krankheit anzunehmen, mit ihr umzugehen und damit zu leben. Das Wichtigste ist deshalb, mit Kindern offen und ehrlich zu sprechen. Keine Halbwahrheiten, keine ausweichenden Antworten. Kinder merken „Ausflüchte“ sofort und legen sich schließlich ihre eigene oft belastende Wahrheit zurecht.

Manchmal ist es gar nicht so einfach, Antworten zu finden, die dem jeweiligen Alter des Kindes entsprechen. Doch keine Sorge, Kinder verstehen meist viel mehr als wir ihnen zutrauen. Je mehr ein Kind über die Krankheit weiß, desto weniger Angst wird es haben. Deshalb ist es am besten, wenn MS-Patienten ihre Beschwerden direkt ansprechen und Symptome erklären. Dabei sollte immer auch deutlich gemacht werden, dass das Familienleben weitergeht. Es wird sich vielleicht einiges ändern, aber nicht alles. MS-Patienten sollten ihren Kindern sagen, dass sie sich wie gewohnt auf Schutz, Geborgenheit und ihre Liebe verlassen können.

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