Tipps um die Therapietreue zu erleichtern

Grundsätzlich gilt: Je leichter sich die Therapie in den Alltag integrieren lässt, desto höher ist die Therapietreue. Inzwischen stehen einige Therapieoptionen zur Auswahl, so dass Patienten die richtige Behandlung, die zu ihrem Leben passt, finden können.

Patienten sollten sich mit ihrem Arzt beraten, welche Therapie für sie geeignet ist. Dabei sollten unbedingt die familiäre und soziale Situation, berufliche Belastungen und andere Besonderheiten des Alltags von MS-Patienten in die Therapieentscheidung miteinbezogen werden. Wenn der Patient mit der vorgeschlagenen Therapie nicht zurechtkommt oder sich seine Lebenssituation ändert, sollte mit dem Arzt gemeinsam über eine Anpassung der Therapie gesprochen werden.

© Yuri Arcurs/Fotolia

Patienten, die viel unterwegs sind, sei es beruflich oder auf Urlaubsreisen, bevorzugen meist eine Therapie, die einfach mitzunehmen ist oder selten anzuwenden ist. Anderen fällt es leicht, jeden Tag an die Einnahme oder die Injektion ihres Medikaments zu denken, weil sie sich eigene Rituale zurechtgelegt haben.

Therapiebegleitprogramme können helfen, den richtigen Einstieg in die Behandlung zu finden. Besonders in den ersten Monaten erfolgt eine intensive und individuelle Betreuung. Aber auch zur Begleitung der oralen Therapie haben sich dafür eigens konzipierte Therapiebegleitprogramme als sinnvoll erwiesen. Denn die Patienten werden langfristig mit umfassenden und wichtigen Informationen durch einen persönlichen Ansprechpartner unterstützt und weiterhin zur Therapietreue motiviert.

 

 

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