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Bedürfnisse von Menschen mit Handicap in den Mittelpunkt rücken

23.03.2015

Im Mai 2014 hat das Forum behinderter Juristen und Juristinnen (FbJJ) einen Entwurf für das Bundesteilhabegesetz auf den Weg gebracht.

Gerade im Hinblick auf die UN-Behindertenkonvention (http://www.behindertenrechtskonvention.info/) ist eine gesetzliche Regelung zur Integration von Menschen mit Handicap in Deutschland zwingend erforderlich. Aus diesem Grund soll auf Basis des Entwurfs bis Mitte 2015 das Bundesteilhabegesetz entwickelt und bis Mitte 2016 im Bundestag und Bundesrat verabschiedet werden.

Bedürfnisse erkennen
Welchen Schwierigkeiten Menschen mit unterschiedlichen Handicaps ausgesetzt sind und welche finanziellen und persönlichen Benachteiligungen sie erfahren, ist auf der Internetseite http://www.teilhabegesetz.org/ nachzulesen. Um Inklusion chronisch kranker und/oder behinderter Menschen zu stärken und ein gleichberechtigtes Miteinander von Personen mit und ohne Behinderung zu  fördern, wurde der Gesetzesentwurf durch das FbJJ formuliert. Kernpunkt des Gesetzesentwurfes ist in erster Linie die Abschaffung finanzieller Benachteiligung behinderter Menschen und ihrer Familien. In diesem Zuge wird ein vermögens- und einkommensunabhängiges Bundesteilhabegeld gefordert. Ferner verfolgt der Gesetzesentwurf das Motto „nichts über uns ohne uns“ und bezieht Menschen mit einem Handicap in die Ausarbeitung und Diskussion rund um den Gesetzesentwurf ein.

„Bundesteilhabegesetz – –jetzt!“
Sie können den Gesetzesentwurf durch die Unterzeichnung der entsprechenden Petition „Bundesteilhabegesetz – jetzt!“ bis Mai 2015 auf der Internetseite www.openpetetition.de/petition/online/teilhabegesetz-jetzt unterstützen. Dem
Aufruf zur Unterzeichnung der Petition sind bereits mehr als 20.000 Unterstützer gefolgt.


Durch die Unterzeichnung setzen sie sich für die Gleichstellung, Inklusion und Teilhabe von Personen mit Handicap ein.

 

 

 

 

BIIB-GER-0712