Mobilität
Das Gespräch mit Ihrem Arzt
Je mehr Sie über die Multiple Sklerose wissen und je besser Sie diese verstehen, desto einfacher wird es, sich über eine geeignete Therapie ein Bild zu machen.
Überprüfen Sie, wie mobil Sie sind
Für Menschen mit MS ist es besonders wichtig, dass sie weiterhin gehen und sich bewegen können. Unser Selbstvertrauen hängt in hohem Maße von diesen Fähigkeiten ab. Selbst kleinste Beeinträchtigungen der Gehfähigkeit können große Auswirkungen auf die Lebensqualität und die Selbstwahrnehmung haben.
Leider lassen sich Symptome, die eine Gehbehinderung verursachen, nicht so einfach feststellen, da sie sich täglich ändern können. Deshalb macht es Sinn, dass Sie die Symptome die Sie beobachten in einem Tagebuch notieren.
Diese Aufgabe kann auch ein Ihnen nahe stehender Mensch übernehmen, den Sie regelmäßig sehen. Ein Außenstehender sieht oft mehr als der Betroffene selbst.
Falls Ihnen Symptome auffallen und Sie das Tagebuch gerade nicht zur Hand haben, können Sie sich als Gedächtnisstütze selbst eine SMS oder E-Mail senden oder auf Ihren Anrufbeantworter sprechen.
Tipps für das Gespräch mit Ihrem Arzt
So merken Sie sich am besten, was Sie den Arzt, Krankenpfleger oder Physiotherapeuten fragen wollten
- Notieren Sie Fragen oder Diskussionspunkte für den nächsten Arzttermin im Tagebuch oder Kalender.
- Versuchen Sie einzuschätzen, welcher der Diskussionspunkte etwas mehr Zeit erfordert.
- Nehmen Sie gegebenenfalls jemanden aus der Familie oder einen Freund mit, der Ihnen bei der Beschreibung von Symptomen helfen kann.
- Fragen Sie Ihren Arzt, ob es einen Test für zuhause gibt, mit dem Sie Ihre Mobilität überprüfen und den Sie regelmäßig durchführen können.
- Fragen Sie Ihren Arzt, ob für Sie Krankengymnastik (oder ein spezielles Übungsprogramm) in Frage kommt.
- Führen Sie ein Mobilitäts-Tagebuch
bsmo - Redaktion





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