Monoklonale Antikörper
Was sind monoklonale Antikörper?
Monoklonale Antikörper wie zum Beispiel Natalizumab stellen bei einer Reihe von Autoimmunerkrankungen einen großen therapeutischen Fortschritt dar: Mit ihnen gelingt ein gezieltes Eingreifen in die Krankheitsprozesse. Ihre Herstellung erfolgt mit Hilfe modernster biotechnologischer Verfahren.
Antikörper sind wichtige, natürliche Bestandteile des Immunsystems, die gezielt an Eindringlinge im Organismus binden. Auf diese Weise markieren sie den Krankheitskeim und leiten seine Zerstörung ein.
Jede Antikörper produzierende Zelle für sich stellt immer nur eine Art von Antikörper her, der sehr spezifisch an eine ganz bestimmte Struktur auf der Oberfläche eines Eindringlings andockt. In diesem Fall spricht man von einem monoklonalen Antikörper.
Monoklonale Antikörper wirken sehr spezifisch
Dieses von der Natur entwickelte, hochspezifische Erkennen von biologischen Strukturen lässt sich heute dank modernster biotechnologischer Methoden therapeutisch nutzen etwa bei dem MS-Medikament Natalizumab. Das biotechnologisch hergestellte Präparat besteht aus einem humanisierten, monoklonalen Antikörper, der sehr zielgerichtet in den krankhaften Prozess der MS eingreift.
(s. auch: Wie wirkt Natalizumab?)
(BSMO)





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