Angst
Furcht
Angstgefühle sind häufig und als Reaktion auf eine chronische Krankheit verständlich. Ein Schub oder eine unerwartete Verlaufsänderung führen Ihnen Ihre Verwundbarkeit sehr deutlich vor Augen; natürlich kann diese Erkenntnis mit Furcht verbunden sein.
Auch Ihr Blick auf die Zukunft wird sich ändern. Ihnen kommen Gedanken wie: Wenn ich nur nicht behindert werde!", oder: Was wird diese Krankheit für mich und meine Familie für Konsequenzen haben?", Ich kann mich nicht mehr auf meinen Körper verlassen."
Alles in allem erscheint Ihnen Ihre Zukunft ungewiß, da sich der Verlauf der Krankheit nicht vorhersehen lässt. Die Kontrolle über sich selbst und das eigene Leben zu verlieren, macht vielen Menschen die größte Angst. Das geschieht vor allem in Momenten, in denen andere
eine Aufgabe übernehmen, die Sie bisher immer als Ihre betrachtet haben. Die Kontrolle über das eigene Leben hängt eng zusammen mit dem Gefühl der Selbstachtung und dem Bild, das Sie von sich selber haben. Ist beides bedroht, zum Beispiel, weil Sie manches nicht mehr wie gewohnt schaffen oder weil Ihre Rolle innerhalb der Familie eine andere geworden ist, kann eine Depression auftreten. Es ist nicht leicht, das innere Gleichgewicht wiederzufinden. Sie müssen an sich arbeiten, um Ihr Leben erneut wertschätzen zu können. Üben Sie sich in Selbstliebe". Die Akzeptanz der eigenen Person ist ein wesentlicher Bestandteil für gesunde" soziale Beziehungen.
Verleugnung

BSMO Redaktion





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