Reden Sie mit uns! Haben Sie noch Fragen zur MS? Die Antwort 0800 030 77 30 gebührenfrei

Aktuelles




Augenuntersuchungen verbessern Früherkennung von Multipler Sklerose und Alzheimer

02.11.2011 – Untersuchungen des Auges sollen künftig die Diagnose und Therapie neurodegenerativer Erkrankungen verbessern, da die Netzhaut schon früh Hinweise auf krankhafte Veränderungen des zentralen Nervensystems liefert.

Bei den meisten Krankheiten verändern sich Zellen und Zellbestandteile bereits viele Jahre vor dem Auftreten erster Symptome.

„Moderne bildgebende Verfahren können solche Prozesse schon früh sichtbar machen", sagt Professor Dr. med. Frank G. Holz, Präsidiumsmitglied der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) und Direktor der Universitäts-Augenklinik Bonn.
„Bei einer frühzeitigen Diagnose steigt die Chance, die jeweilige Erkrankung erfolgreich behandeln zu können." Bislang kommen bildgebende Techniken wie die optische Kohärenztomografie (OCT) oder die konfokale Scanning-Laser-Ophthalmoskopie noch vor allem bei Augenerkrankungen wie der altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) zum Einsatz.

Untersuchungen der Netzhaut oder der Hornhaut können nach neuesten Erkenntnissen auch früh auf degenerative Erkrankungen des Nervensystems wie Multiple Sklerose oder Morbus Alzheimer hinweisen. Bei der schwierigen Diagnose der Alzheimer-Erkrankung stützen sich Ärzte bislang auf Untersuchungen des Gehirns mithilfe aufwendiger radiologischer Verfahren wie der Computer- oder Magnetresonanztomografie. Auch Berichte von Angehörigen und Gedächtnistests geben hier Hinweise.

Doch damit ist eine frühe Diagnose der Krankheit derzeit kaum möglich.

Bereits stärker etabliert ist die Diagnostik am Auge bei Multipler Sklerose (MS). Auch hier können Augenuntersuchungen mit bildgebenden Verfahren frühzeitig auf krankhafte Veränderungen hinweisen. Bei der Autoimmunerkrankung MS zerstört die körpereigene Abwehr die schützenden Hüllen der Nervenfasern. Per optischer Kohärenztomografie (OCT) lassen sich die Nervenfasern der Netzhaut sehr gut abbilden und analysieren.

„Studien an MS-Patienten zeigen, dass sich so selbst minimale Verdünnungen der Nervenfasern in der Netzhaut präzise messen lassen", berichtet Holz. „Damit könnte die OCT die Früherkennung der Krankheit künftig deutlich erleichtern. Zudem könnten Ärzte so den Erfolg einer Therapie oder den Nutzen neuer Medikamente besser beurteilen."



Quelle:

Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft
journalmed




schatten_frau_bewegung

Nehmen Sie teil!

Unsere Patientenumfrage zum Thema Mobilitätsstörungen bei Multipler Sklerose

mehr 

Jetzt bestellen

mobility_broschuere

Fragen, die bewegen

Die neue Broschüre zu Mobilität und Multiple Sklerose erhalten Sie unter der kostenfreien Servicerufnummer 0800 030 77 30.


MS-Life TV

Prof. Dr. Mathias Mäurer spricht über die Bedeutung der Gehfähigkeit bei MS, die Auswirkungen von Mobilitätseinschränkungen auf die Lebensqualität und über Möglichkeiten, die eigene Mobilität zu erhalten.

mehr 

avostart_logo

Injektionsschulung

Lassen Sie sich von speziell geschulten Schwestern sicher in die Injektionstechniken einführen.

mehr 

gesunde_haut_und_ms

MS-Life TV

Bei der Behandlung der Multiplen Sklerose kann es unter Umständen zu Reaktionen der Haut kommen. Erfahren Sie von Dr. Marziniak, welche Hauterscheinungen auftreten können und was Sie tun können, um diese möglichst gering zu halten.

mehr 

Infusionen

Therapieeinrichtungen suchen

Immer mehr Kliniken und Praxen bieten eine Infusions- therapie zur Behandlung der schubförmigen Multiplen Sklerose an. Suchen Sie hier nach Einrichtungen in Ihrer Umgebung!

mehr